Aktuelle Berichte

Meister von der Maaraue

Autor: Wolfgang Wenzel (Originalartikel des Wiesbadener Kurier)

KOSTHEIM - „Willensstärke und Durchhaltevermögen lernt man nur im Sport. Da gibt man auch in der Schule und im Beruf nicht auf“, sagt der Jugendtrainer der Kasteler Ruder- und Kanugesellschaft, Karl-Heinz Griesel. Bei der Kanu-Landesmeisterschaft der Jugend in Schierstein bewahrheitete sich dieses Postulat: Der Wassersportverein heimste drei schöne Erfolge und den Titel ein.

 

Fabio Scholz, ein Kanute, der in der Schüler-Jahrgangsklasse 8 an den Start gegangen war, wurde Hessenmeister. Die Aktiven Linette Protsch und Lorena Stölzner belegten in der Klasse der Schülerinnen A 14 Jahre den zweiten und dritten Platz.

 

 

 

Fabio Scholz, zweifacher Hessenmeister über 500m und 200m, Lenette Protsch, Zweitplatzierte in Schüler A14 und Lorena Stölzner, Drittplatzierte in Schüler A14
Fabio Scholz, zweifacher Hessenmeister über 500m und 200m, Lenette Protsch, Zweitplatzierte in Schüler A14 und Lorena Stölzner, Drittplatzierte in Schüler A14

 

 

Für den Jugendtrainer kommen die Erfolge wie gerufen. Endlich rückt die KRKG wieder ins Licht der Öffentlichkeit. Erst unlängst waren die Meistermacher vom Bootshaus auf der Maaraue erfolgreich am Werk. Der Ruderer Valentino Scholz, der große Bruder Fabios, wurde in der Woche zuvor ebenfalls Hessenmeister.

 

 

Vier Sportspitzen in kurzer Zeit, das spornt den Wassersport-Traditionsverein an. Trainer Karl-Heinz Griesel weiß die Titelgewinne zu schätzen, besonders den von Fabio Scholz, für den er seit einem halben Jahr der Ausbilder im Kanufahren ist. Den beiden Zweit- und Drittplatzierten rechnet er es hoch an, dass sie bei hoher zeitlicher Beanspruchung in Schule und privaten Lebensereignissen hinreichend Zeit fanden, um sich auf das Meisterschaftsereignis in Schierstein vorzubereiten. Der Trainer weiß, wie das geht. Er hat selbst die hohe Schule des Kanusports auf den nationalen und internationalen Bühnen des Wassersports durchlaufen. Als Deutscher Meister im Kanu-Einer über 1000 und 5000 Meter, als Europameister im Einer- und Zweierkanu sowie als Vizeweltmeister im Einerkanu über Distanzen von 200 und 1000 Metern: Daraus schöpft Griesel Kraft, er gibt den jungen Leuten sein Wissen weiter und verhilft dem einen oder anderen im Training und Wettkampfbetrieb zur richtigen Einstellung. Nicht jeder könne Weltmeister werden. Doch wer das Zeug dazu habe, dem könne die Ruder- und Kanugesellschaft helfen, gut zu werden. Talent alleine reiche nicht, nötig seien Willensstärke und die Fähigkeit, sich ein Ziel zu ersetzen. Solcherart trainierte junge Leute erhielten über den Sport eine Perspektive für ihr ganzes Leben vermittelt, sagt Griesel.

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Sensationeller Auftritt von Ruderer Opitz

Ungarn. Der 77-jährige Eltviller Klaus Opitz von der Kasteler Ruder- und Kanugesellschaft gab seine Meldungen für acht Rennen zu dieser Sportveranstaltung auf dem „Lake Velence“ vom 11. bis 15. September ab und siegte bei bestem Ruderwetter im Männer-Achter, Mixed-Achter, Einer, Doppelzweier (in 2 Altersklassen) sowie Doppelvierer (in 3 Altersklassen) in einem jeweiligen 8-Bootefeld vor seinen Mitstreitern. „Diese acht Goldmedaillen sind mein bisher größter Erfolg im Masterbereich. Meine größte Freude war der Einer-Erfolg, der dazu beitrug, dass ich hier nunmehr seit über 20 Jahren ungeschlagen bin“, so Opitz stolz. Durch seine wöchentlichen fünf Trainingseinheiten sei er zwar sehr gut vorbereitet gewesen, hätte aber nicht einmal im Traum daran gedacht, so oft am Siegersteg anlegen zu können. Über 4500 Ruderer aus der ganzen Welt waren von der Regattastrecke und der sehr guten Organisation begeistert. Nur drei Ruderer konnten acht Goldmedaillen erringen.  „Ich finde es einfach toll, auch wenn man eigentlich schon zum „alten Eisen“ gehört, solche Leistungen abrufen zu können. Zum Saisonabschluss trete ich noch in Bernkastel-Kues (Mosel) zu der 6 KM-Langstrecke am 28. September und am 05. Oktober zu dem 42,5 KM-Rheinmarathon von Leverkusen nach Düsseldorf an. Da geht es richtig hart zur Sache, da der Körper auf den letzten 10 KM extrem gefordert wird, schließt Opitz dennoch begeistert.

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Rhine-Cleanup-Day 2019 in der KRKG

Bei bestem Wetter haben sich elf Mitglieder der KRKG am Rhine-Cleanup-Day 2019 beteiligt. Ziel war es, die Uferböschungen und Wiesen der Maaraue vom Müll zu befreien.

Die Bilanz der Mitglieder: 9 blaue Säcke konnten mit Abfall befüllt werden, ein alter Autoreifen wurde aus dem Rhein geborgen und eine Schubkarre wurde mit wild-entsorgtem Bauschutt beladen.

Nicht nur die KRKG war an diesem sonnigen Morgen auf der Maaraue tätig: es war sehr erfreulich, dass sich auch der benachbarte Kanu-Club Mainz-Kostheim sowie zahlreiche Bürger aus AKK auf der Maaraue emsig tummelten.

 

Die Stimmung war sehr gut. Die KRKG dankt den Organisatoren des Rhine-Cleanup-Day für die Bereitstellung des Schuttcontainers auf der Maaraue und freut sich auf den kommenden Wiesbadener "Dreck-Weg-Tag" im Frühjahr 2020.

 

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Mittelrheinromantik

Rhens-Fahrt der Kanuten 10.-11. August 2019

Bei bestem Sommerwetter zog es 6 KRKG-Kanuten am zweiten Augustwochenende mit 4 Einer-Kayaks und einem doppelt besetzten Kanadier ins schöne Mittelrheintal.

 

Nach dem Start am KRKG führte die erste Etappe am Samstag knapp 52 km flussabwärts durch das Binger Loch bis zum Campingplatz in Oberwesel. Die zweite Etappe am Sonntag führte uns an der Loreley vorbei und endete nach 33 Tageskilometern in Rhens.

 

 

Unmittelbar nach der Mittags- und Badepause der ersten Etappe am Ingelheimer Strandbad zeigte sich, dass die Loreley-Sage auch heute nichts an Aktualität eingebüßt hat und ihre Wirkung mitunter sogar bis in den Oberrhein zu spüren ist:

Frei nach Heinrich Heine:

 

Die Schiffer im kleinen Schiffe
ergreift es mit wildem Weh,
die Strömung sie alsbald ergriffe
mit Kopf unter Wasser und Kiel in die Höh‘.

 

 

Unbeirrt durch diesen feuchtfröhlichen Zwischenfall (mit Verlust von Kamera, einem Schuh und Streckenplan) setzten wir unsere Fahrt unter vollem Körpereinsatz bei zunächst erheblichem Gegenwind und hohen Wellen fort.

 

In romantischer Erinnerung ist uns noch die Rhens-Fahrt im Sommer 2013 mit Übernachtung auf der unbewohnten Rheininsel Kauber Werth. In diesem Jahr steuerten wir stattdessen den einige Kilometer weiter flussabwärts gelegenen und mit etwas mehr Komfort ausgestatteten Campingplatz im beschaulichen Städtchen Oberwesel an (Rheinkilometer 549), wo wir am Abend unsere Zelte direkt am Rheinufer aufschlugen.

Unterhalb der Schönburg lauschten wir in gemütlicher Runde bei Bier und Wein einigen spannenden und kuriosen autobiografischen Erzählungen – Stichwort Zahnschmerzen auf Forschungsschiff in der Antarktis –, um dann bei den altbekannten Mittelrheingeräuschen (Wellengang, Schiffsmotoren und Güterzügen) einzuschlafen.

Mit Frühstück vom örtlichen Bäcker gestärkt machten wir uns am zweiten Tag auf nach Rhens, wo unsere Tour schließlich bei Rheinkilometer 582 nach insgesamt 85 km endete. Den Höhepunkt der zweiten Etappe bildete das Passieren der Loreley, untermalt von beeindruckenden Gesangeskünsten aus dem Kanadier.


Ich glaube wir kommen bald wieder
und nicht erst in vielen Jahr’n,
und das hat mit ihrem Singen
die Lorelei aka Manfred getan.

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Hessische Landesmeisterschaften in Kassel

Zwei Rennen, zwei Medaillen. Das ist die Bilanz der Kasteler Ruder- und Kanu-Gesellschaft bei der hessischen Landesmeisterschaft 2019, die Ende August in Kassel stattfand. Valentino Scholz erkämpfte sich in einem harten Finale auf der Fulda im schweren Einer Bronze. Im Senior Doppelzweier setzten sich Patrick Papin und Valentino Scholz souverän gegen ein starkes Feld durch und konnten für Kastel die Goldmedaille bringen.

 

"Gutes Wetter, gute Stimmung und gute Leistungen" lautet somit auch die Bilanz, die Trainer Axel Wittmann nach dem Wochenende zieht.

 

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Sommerfest 2019

Beim diesjährigen Sommerfest am 27. Juli hatten unsere Mitglieder wieder die Gelegenheit, die verschiedenen Sportangebote des Vereins auszuprobieren. So kamen auch 15 Aktive zusammen, um ins vereinseigene Drachenboot zu steigen.

 

Wassersportler schlugen auf den beiden Tennisplätzen die Bälle übers Netz und Ruderer setzten sich erstmals ins Kanu, um in der Lache den Umgang mit den Paddeln zu üben.

 

Bei diesen Aktionen sowie einem köstlichen Kuchenbuffet und anschließendem Grillen konnte das Zusammengehörigkeitsgefühl der Sportler der einzelnen Sparten gefestigt werden.

 

Der bei der letzten Mitgliederversammlung Ende Mai neu gewählte Vorstand präsentierte sich vor herrlicher Kulisse.  (von links: Jonas Austermann, Uwe Altenbach, Julius Rohn, Gertraud Gockert, Dieter Gockert und Steffen Handel. N.a.: Helge Winkelmann)
Der bei der letzten Mitgliederversammlung Ende Mai neu gewählte Vorstand präsentierte sich vor herrlicher Kulisse. (von links: Jonas Austermann, Uwe Altenbach, Julius Rohn, Gertraud Gockert, Dieter Gockert und Steffen Handel. N.a.: Helge Winkelmann)

Die fröhliche Feststimmung hielt bis in die Abendstunden und nahm ihren krönenden Abschluss mit der herrlichen Aussicht auf das Feuerwerk der „Mainzer Sommerlichter“.

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Alle Jahre Wieder

Am 01.12.2018 fand die alljährliche Nikolausregatta statt, welche seit mehr als 30 Jahren von der MRG ausgerichtet wird. Die KRKG ist dieses Mal mit drei Booten angetreten. Dreieinhalb Kilometer mussten die Vierer mit Steuerfrau auf der Wachsbleiche zurücklegen. Zusätzlich zu der Bestzeit wurde auch das am besten dekorierte Boot/Team gekürt. Die KRKG hatte drei verschiedene Dekorationsideen:

 

Zum einen den Männervierer mit "Weihnachten im Klimawandel" - alle Ruderer im Hawaiihemd, mit Plastikpalme und Weihnachtskugeln an Bord - im Kostümwettbewerb erreichten die Männer hiermit den zweiten Platz (Regattaplatz 5/8, Rennzeit: 11:28 Minuten)! Dann das Mixed-Boot mit Schneeflocken-Ketten am Boot und Schneeflockenstirnbändern, weißem Haarspray, geschminkten Schneeflocken etc. für die Ruderer (Regattaplatz 7/13, Rennzeit: 12:39 Minuten).

Und zu guter Letzt das Frauenboot mit dem Motto "Wham-Last Christmas" mit überzeugenden Perücken, musikalischer Beschallung und trashigen Outfits (Regattaplatz 4/5, Rennzeit: 13:04 Minuten).

Insgesamt traten 119 unterschiedlich geschmückte Boote aus ganz Deutschland an. Die KRKG wurde lautstark von der Kasteler Vereinsgemeinschaft angefeuert und tatkräftig unterstützt. Der erfolgreiche Rudertag klang mit einem netten Beisammensein im Ruderheim der MRG bei Glühwein, Waffeln und Bratwürstchen aus.

 

Wir freuen uns schon auf die nächste Nikolausregatta 2019!

Abschied im Altweibersommer

Als ob der Sommer nie zu Ende geht...  Sonniges Saisonende mit Schleifchen-Turnier
Als ob der Sommer nie zu Ende geht... Sonniges Saisonende mit Schleifchen-Turnier

Wohl im Termin vertan? haben viele (von uns) bei der diesjährigen Feier zum Saisonende gedacht. Alle Sparten der KRKG (Rudern, Kanu, Tennis) verabschiedeten bei Traumwetter mit fast hochsommerlichen Temperaturen die Saison 2018. „Boot legt ab“ hieß es bei strahlendem Sonnenschein für die Wassersportler am Vormittag. Später konnten die Skulls gegen Tennisschläger getauscht werden – bei einem gemeinsamen Tennis-Schleifchenturnier. Neben Grillgut, guter Laune und Getränken wurden die Sieger des Spaßturniers geehrt und besonderes Engagement im Verein gelobt. Und mit der Sonne strahlte noch etwas: die neue Vereinskleidung! Fast in Himmelblau.

 

Neue Saison, neue Boote

Stadtverordnetenvorsteherin und Kasteler Ortsvorsteherin Christa Gabriel (links) mit dem 2. Vorsitzenden Dieter Gockert (rechts)

 

„Mille Miglia“, „Poseidon“, „Quo Vadis“ und „Mon Plaisir“ – so wurden der Ruder-Einer sowie die drei Renn-Kanus getauft, mit denen die KRKG in die neue Saison startet. Insgesamt 15.000 Euro investiert der Verein mit den neuen Booten in den Sport. Dass diese stolze Summe zusammenkommen konnte, verdankt der Verein nicht zuletzt den Ortsbeiräten Mainz-Kostheim und Mainz-Kastel sowie einer privaten Spende von Ute Rosendorn. Grund für Optimismus lieferten auch die Worte von Vorstandsmitglied Dieter Gockert, der von geplanten Infrastrukturmaßnahmen und kommenden sportlichen Höhepunkten zu berichten wusste. Er dürfte sich an diesem Tag nicht nur über das gute Wetter und die zahlreichen erschienen Mitglieder gefreut haben: Stadtverordnetenvorsteherin und Kasteler Ortsvorsteherin Christa Gabriel kam nicht mit leeren Händen, sondern mit Umschlag. AKK-Stadtrat Rainer Schuster, mit Sektpräsent.

KRKG-Ruderer  setzen zum Saisonende Glanzlichter in Eschwege

Mit Adrian Müller, Valentino Scholz, Lena Martens und Paul Fink meldete die Kasteler Ruder- und Kanu-Gesellschaft vier Ruderer zu den 42. Hessischen Rudermeisterschaften am 1. Oktober auf dem Werratalsee in Eschwege.  Sie qualifizierten sich über Vorrennen  für 4 Finalläufe und errangen  dort in hochspannenden Rennen zur Freude von Trainer Axel Wittmann 2x Gold, 1x Silber 1x Bronce und einen 4. Platz.

 

Adrian Müller wurde als Jahrgangsjüngster Hessischer Meister der Männer im Leichtgewichtseiner U23 (Jg. 94/97). Valentino Scholz und Adrian Müller wurden Hessische Meister der Männer im Leichtgewichtszweier U23 (Jg. 94/97).

Valentino Scholz wurde Vize-Hessenmeister im Ruder-Einer U19 (Jg. 98/99). Lena Martens hat im Leichtgewichtseiner U19 (Jg. 98/99) als Jahrgangsjüngere mit einem guten 4. Platz knapp die Bronzemedaille im Finale verpasst. Paul Fink, der im Leichtgewichtseiner der 14-jährigen (Jg. 02) startete, belegte im Finallauf den 3. Platz.

 

Im Einzelrennen musste sich Valentino Scholz über einen Endscheidungslauf für das Finale der besten 6 Ruderer seiner Altersklasse qualifizieren. Nur um knappe 2 Sekunden war er dem Sieger im Finallauf unterlegen und gewann Silber. Bemerkenswert ist sein zweiter Platz auch darum, weil er vom Gewicht her nur recht wenig über der Leichtgewichtsgrenze liegt, seine Gegner im Finale jedoch bedeutend mehr an Masse auf die Waage bringen.

 

Adrian Müller siegte im Finale mit 6 Booten souverän mit sechs Sekunden (oder in etwa 3 Bootslängen) Vorsprung vor dem Zweitplatzierten und gewann Gold. Bereits in den letzten zwei Jahren gewann er in seiner Bootsklasse den 1. Platz und machte jetzt seinen „Titel-Hattrick“ als Hessenmeister perfekt.