Aktuelle Berichte

KRKG-Ruderer  setzen zum Saisonende Glanzlichter in Eschwege

Mit Adrian Müller, Valentino Scholz, Lena Martens und Paul Fink meldete die Kasteler Ruder- und Kanu-Gesellschaft vier Ruderer zu den 42. Hessischen Rudermeisterschaften am 1. Oktober auf dem Werratalsee in Eschwege.  Sie qualifizierten sich über Vorrennen  für 4 Finalläufe und errangen  dort in hochspannenden Rennen zur Freude von Trainer Axel Wittmann 2x Gold, 1x Silber 1x Bronce und einen 4. Platz.

 

Adrian Müller wurde als Jahrgangsjüngster Hessischer Meister der Männer im Leichtgewichtseiner U23 (Jg. 94/97). Valentino Scholz und Adrian Müller wurden Hessische Meister der Männer im Leichtgewichtszweier U23 (Jg. 94/97).

Valentino Scholz wurde Vize-Hessenmeister im Ruder-Einer U19 (Jg. 98/99). Lena Martens hat im Leichtgewichtseiner U19 (Jg. 98/99) als Jahrgangsjüngere mit einem guten 4. Platz knapp die Bronzemedaille im Finale verpasst. Paul Fink, der im Leichtgewichtseiner der 14-jährigen (Jg. 02) startete, belegte im Finallauf den 3. Platz.

 

Im Einzelrennen musste sich Valentino Scholz über einen Endscheidungslauf für das Finale der besten 6 Ruderer seiner Altersklasse qualifizieren. Nur um knappe 2 Sekunden war er dem Sieger im Finallauf unterlegen und gewann Silber. Bemerkenswert ist sein zweiter Platz auch darum, weil er vom Gewicht her nur recht wenig über der Leichtgewichtsgrenze liegt, seine Gegner im Finale jedoch bedeutend mehr an Masse auf die Waage bringen.

 

Adrian Müller siegte im Finale mit 6 Booten souverän mit sechs Sekunden (oder in etwa 3 Bootslängen) Vorsprung vor dem Zweitplatzierten und gewann Gold. Bereits in den letzten zwei Jahren gewann er in seiner Bootsklasse den 1. Platz und machte jetzt seinen „Titel-Hattrick“ als Hessenmeister perfekt.

9 Regattasiege der KRKG bei der 44.Großauheimer-Ruderegatta 2016

Die jugendlichen Rennruderer der Kasteler Ruder- und Kanu-Gesellschaft (KRKG) waren bei 44.Großauheimer-Kurzstreckenregatta über 500m am 17.09. und 18.09.16 am Start. 

Bei 9 von 11 Rennen konnten die Kasteler Ruderer und Ruderinnen, teilweise gemeinsam, am Siegersteg anlegen und sich Ihre Medaille abholen. Zusätzlich wurden 2 zweite Plätze erkämpft.

Für die KRKG am Start waren Adrian Müller (Jg.97), Valentino Scholz (Jg.98), Lena Martens (Jg.99), Mats Dormann (Jg.01), Andreas Waldher (Jg.01) und Paul Fink (Jg.02).

Mats Dormann und Andreas Waldher nahmen erstmals an einer Ruderregatta teil. Sie waren im Doppelzweier am Start und belegten einen guten 2.Platz.

Erfolgreichster KRKG-Ruderer war Valentino Scholz der 6 mal siegreich war.

Adrian Müller siegte 3mal, Lena Martens und Paul Fink je 2mal.

Sprintmeisterin bei den Hessischen Schülermeisterschaften

Gelungener Saison-Abschluss der KRKG Kanutinnen bei den Hessischen Schülermeisterschaften 2016

 

Wiesbaden Schierstein – Die Rahmenbedingungen für die erste Teilnahme der Nachwuchsathletinnen der Kasteler Ruder- und Kanu-Gesellschaft 1880 e. V bei den Hessischen Schülermeisterschaft in Wiesbaden-Schierstein hätten am Samstag nicht besser sein können. Bei schönstem Spätsommerwetter konnten die Kanutinnen Mika Latilla, Pauline Schön, Maggie de Boer, Amelie Protsch und Linette Protsch an Ihre hervorragenden Ergebnisse aus den vorherigen Regatten anschließen und Ihr Können erneut unter Beweis stellen.

In den anspruchsvoll besetzten Rennen konnten die KRKGlerinnen insgesamt vier Bronzemedaillen, drei Silbermedaillen und eine Goldmedaille erkämpfen.

In einem spannenden Rennen konnte sich die jüngste im Team, Linette Protsch, trotz defektem Boot auf der 200 m Sprintstrecke in einem Fotofinish gegen die starke Konkurrentin aus Schierstein durchsetzen und die Hessische Meisterschaft in Ihrer Altersklasse erkämpfen.

Auch im Zweier und Viererkanu harmonierten die Kastelerinnen wiedermal. Pauline Schön und Amelie Protsch konnten sich über einen zweiten Platz freuen. Ihre Viererkolleginnen Mika Latilla und Linette Protsch verpassten nur knapp einen Medaillenplatz und errangen einen sehr guten vierten Platz. Nachdem Sie zwei Wochen zuvor auf der Regatta in Kaiserslautern aufgrund eines Defektes am Ruder mit dem Vierer aufgeben mussten, konnten sich die vier Athletinnen diesmal über einen hervorragenden zweiten Platz freuen.

Nun geht es für die jungen Damen ab in die Wintersaison zum Aufbautraining für einen erfolgreichen Start in die Saison 2017!

Erfolgreicher Auftakt für die Kanujugend des KRKG bei der 41.Ginsheimer Hafenschildregatta

Bei echtem Aprilwetter mit Wind, Regen, kurzem Hagelschauer aber auch Sonnenschein hatten drei Nachwuchskanutinnen des KRKG bei der 41. Ginsheimer Hafenschildregatta ihr Wettkampf-Debüt. Trainer Karl-Heinz Griesel hatte drei seiner acht Schützlinge (8-12 Jahre) für die Wettkämpfe im Einer- und Zweierkajak auf dem Altrhein gemeldet: “Zum Start der diesjährigen Saison sollen Matilda, Amelie und Pauline ein bisschen Wettkampffeeling schnuppern und erste Erfahrungen auf einer Regatta sammeln.“ Die Konkurrenz bei der gut besuchten Regatta war groß. 27. Vereine u.a. aus Baden-Württemberg, waren gemeldet.

Völlig überrascht war das Team bei der starken Konkurrenz dann auch von dem erfolgreichen Abschneiden der jungen Athletinnen, die erst vor einem Jahr mit dem Paddeln angefangen hatten.

 

Bei dunklen Wolken und eisigem Wind bereitete die Jugend-Coachin des KRKG, Marielle von Waldenfels - selbst erfolgreiche Langstrecken-Kanutin - die Mädchen zunächst auf die Vorläufe im K1 der weiblichen B-Jugend auf der 200 m-Strecke vor und sorgte dafür, dass alle zur richtigen Zeit im richtigen Boot saßen. Als sich Pauline Schön durch einen deutlichen ersten Platz in der Vorrunde für den Endlauf qualifizierte, waren die Erwartungen aller bereits mehr als erfüllt und man fieberte trotz eisiger Kälte dem für 15:30 Uhr angesetzten Endlauf entgegen. Zwischendurch fuhr Trainer Griesel auch noch erfolgreich seine eigenen Einzel- und die K 2 Wettkämpfe, mit Kanu-Partner Jazek Michniewiez, Pauline Schön startete dann bei kurzem Hagel- und Regenschauer mit ihrer Teamkollegin Amelie Protsch im Zweierkanu auf der 500 m- Strecke. In einem spannenden Wettrennen mussten sich die beiden nur hauchdünn dem Team vom benachbarten WV Schierstein mit 5/100 Sekunden Rückstand geschlagen geben und wurden überglücklich Zweite.

 

Der krönende Abschluss des stürmischen Tages war für das KRKG Nachwuchsteam als Pauline auch noch die zweite Silbermedaille auf der 200 m-Strecke erkämpfte. Da war der extra für den Wettkampf besorgte bei einer Windböe zerstörte Pavillon des Teams schnell vergessen und alle traten erschöpft, aber glücklich auf den Heimweg an.

Ruderwanderfahrt vom 11. bis 14. Juni 2015 auf Fulda und Weser

Die diesjährige Wanderfahrt hatten wir vor zwei Jahren schon einmal geplant. Damals war aber die Zeit mit viel Regen und Hochwasser. Vermutlich hätten wir den Weg auf der Weser vor lauter Wasser nicht gefunden. Auch das Bootshaus in Beverungen, einer unserer Stationen, hatte mit dem Wasser zu kämpfen. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben! Dieses Jahr war es nun soweit.

Anreisetag war der Donnerstag. Anders als in Berlin ein Jahr zuvor, haben wir unser eigenes Boot mitgenommen. Damit war deutlich mehr Logistik gefragt. Alles zusammenpacken, das Boot abriggern und das Trailern wurde also am Donnerstag durchgeführt. Erste Station und Beginn der Reise war Kassel. Das Bootshaus, in dem wir unsere erste Übernachtung hatten, liegt sehr schön an der Aue. Ein kleiner Spaziergang mit Blick auf die Orangerie hat auch diejenigen von uns begeistert, die vorher noch nicht in Kassel waren.

Freitag früh erfolgte planmäßig der Startschuss. Drei Schleusen lagen auf unserem Weg. Gefahren sind wir durch eine wunderschöne Landschaft. Bergiges Land mit viel Wald. Wenn man gewöhnt ist auf dem Rhein zu rudern, dann war diese Ruhe auf der Fulda schon ein großer Gegensatz.

Am späten Nachmittag sind wir dann in Hannoversch Münden angekommen. Ein wunderschöner Ort mit vielen Fachwerkhäusern. Natürlich sind wir auf dem Landweg zu der Stelle gegangen, wo sich Fulda und Werra zur Weser vereinen. Dort steht auch der Weserstein mit dem von Carl Natermann gedichteten poetischen Vers: „Wo Werra sich und Fulda küssen …“

Der zweite Tag führte uns nach Beverungen. Die Fahrt verlief auch hier sehr entspannt und problemlos. Eine Schleuse war noch zu passieren. Die Natur änderte sich von leicht bergig auf eher hügelig. Auch der Wald trat immer mehr in den Hintergrund. Positiv ist uns aufgefallen, dass die Motorbootfahrer auf der Weser sehr rücksichtsvoll sind. Da haben wir auf dem Rhein schon anderes erlebt.

Am dritten und letzten Tag hatten wir Holzminden zum Ziel. Diese Etappe war die Kürzeste, da das Boot noch für die Rückfahrt vorbereitet werden musste. Den Anhänger für den Transport hatten wir schon am Donnerstag nach Holzminden gebracht.

Insgesamt war es wieder eine schöne Wanderfahrt mit vielen positiven Eindrücken. Auch das Wetter hat, bis auf einen kurzen Regenguss, mitgespielt.

August, Christian, Dieter, Iris, Werner

Ruderwanderfahrt vom 29. bis 31. Mai 2014 in Berlin und Brandenburg

Seit vielen Jahren verbindet uns ein freundschaftliches Verhältnis zum ARC (Akademischer Ruder Club zu Berlin e.V.). Rolf Höller, Mitglied im ARC, der schon häufig Wanderfahrten für uns organisiert hat, hat diese Aufgabe auch in diesem Jahr übernommen. Hierfür gebührt ihm ein großer Dank. Wie immer hat alles reibungslos geklappt und die Ruderstrecke war perfekt ausgesucht. Es ist immer wieder beeindruckend, wie viele Seen und Kanäle es in Berlin gibt. Von Spree und Havel hat man ja schon gehört. Den Älteren ist auch der Wannsee bekannt (gab es da vor langer Zeit nicht mal ein Lied?).

Anreisetag war der 28. Mai. Bei kaltem Wetter und Regen kamen August, Dieter und Werner am späten Abend mit der Bahn an. Rolf hat uns am Bahnhof abgeholt und zum ARC Clubhaus gefahren. Auch hatte er die gute Nachricht  im Gepäck, dass es dem nächsten Tag nicht mehr regnen und wärmer werden soll. So kam es dann auch. Iris und Christian trafen am kommenden Morgen ein. Damit war die Mannschaft für einen Vierer mit Steuermann/-frau komplett. Unser Boot war die Wolfram Küttner.

Der erste Tag führte vom Stößensee (ARC) über Wannsee in Havel und Spree, dann weiter in den Landwehrkanal, den Neuköllner Schifffahrtskanal bis zur Rudergesellschaft Wiking e.V. Berlin. Also einmal durch Berlin von West nach Ost. Insgesamt mussten wir dreimal schleusen. Neben den Ausflugsschiffen waren auch viele kleinere Boote unterwegs. Es war ja schließlich Vatertag.

Die Nacht verbrachten wir bei der Rudergesellschaft Wiking. Dort bekamen wir auch ein sehr gutes Frühstück. Damit konnten wir gestärkt in den zweiten Tag mit der längsten Etappe starten. Die Fahrt begann im Teltowkanal. Anschließend einmal durch Potsdam, an der Glienicker Brücke vorbei, in den Templiner See, weiter in den Petzinsee und den Schwielowsee. Auf einer Insel im Schwielowsee, in Werder, war das Ziel für diesen Tag, der Ruder-Klub Werder (Havel) e.V. Bemerkenswert an diesem Tag war die Mittagspause bei Potsdam im Jagdschlosspark mit Blick auf Schloss Babelsberg und eine Abkürzung, die wir uns gegönnt haben. Vom Templiner See kann man auch direkt in den Schwielowsee fahren. Uns hat aber eine Abkürzung gereizt. Zum einen verkürzte sich die Fahrt um geschätzte zwei Kilometer und zum anderen war der Wentorfgraben zu bewältigen mit einer Wassertiefe von teilweise unter einem Meter. Es hat sich aus beiden Gründen gelohnt. Der Graben war nur sehr schmal (wir mussten mehrmals die Skulls lang machen) und er war von allen Seiten zugewachsen. Mit langsamer Geschwindigkeit haben wir uns durch den Kanal treiben lassen. Es war wie ein Schweben durch eine Märchenlandschaft. Manchmal muss man die eingefahrenen Wege verlassen, um das Unerwartete zu finden.

Nach Übernachtung im Ruder-Klub Werder führte uns der dritte Tag wieder zurück zum ARC. Durch den Großen Zernsee, Wublitz, Schlänitzsee und den Sacrow-Paretzer-Kanal erreichten wir den Großen Wannsee. Immer am Ufer entlang mit Blick auf den See und die vielen Motor- und Segelboote haben wir den Wannsee einmal von Süden nach Norden durchquert.  Im Norden vom Wannsee ist die Einfahrt zum Stößensee, an dem der ARC sein Bootshaus hat. Damit hatten wir an den drei Tagen etwa 100 Kilometer gerudert. Nachdem wir das Boot wieder gut im Bootshaus verstaut hatten, bereiteten wir uns auf den letzten Abend in Berlin vor. Raclette bei Rolf und seiner Frau Helga. Ein perfekter Abschluss unserer Wanderfahrt in Berlin in 2014. Vielen Dank an Helga und Rolf.